Conrad Franz
Conrad Franz

Der Maler Conrad Franz, der heute zu den besten und renommiertesten Tiermalern Deutschlands zählt, wurde am 22. Oktober 1950 in Stockum (Westfalen) geboren. Schon als Kind wuchs in Conrad Franz eine starke Beziehung zur Natur. Mit seinem Großvater, einem Förster, verbrachte er viel Zeit unter freiem Himmel. Vom Vater, einem Chemigraphen und Künstler, übernahm der junge Naturliebhaber bereits als 14-Jähriger Zeichen- und Mal-Aufträge, unter anderem für den Hamburger Zoo. Nach der Schulzeit studierte Conrad Franz, der von seinen Freunden nur "Conny" genannt wird, an der Kunstschule in Wiesbaden. Anschließend besuchte er die Akademie in Paris und erhielt Unterricht in Tiermalerei in der Deutschklasse von Professor Nemès.

Seine ersten großen Ausstellungen führten ihn in die USA, 1975 nach Ohio, Illinois und Indiana. Auch stattete er in den Vereinigten Staaten Hotels aus und fertigte zwei Deckengemälde von mehreren Quadratmetern Fläche an, die die vier Jahreszeiten darstellen. Zu den weiteren außergewöhnlichen Aufträgen gehörte 1983 der Auftrag der Bundesregierung für den Entwurf und die Ausarbeitung einer Schenkungsurkunde an US-Präsident Ronald Reagan. Bilder von Conrad Franz hingen im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München, im Museum Alexander Koenig in Bonn, im Gebäude der Deutschen Bank in Duisburg und im Interconti in Berlin. Im Gebäude der Sparkasse in Essen hängen dauerhaft Originalgemälde. Kürzlich übernahm er Aufträge, die Nationalparktore in der Eifel mitzugestalten. "Seine" Wildkatze begrüßt im Eifelstädtchen Heimbach an den Ortseingängen jeden Gast.

Mehrfach beteiligte sich Conrad Franz an der Expositie "Wild in de Natuur" in Enschede/NL, richtete Ausstellungen für die Firma Eduard Kettner aus. Seine Tierszenen faszinieren durch Natürlichkeit und Echtheit der eingefangenen Bewegung, vor allem aber fühlt sich der Betrachter durch den Blick der Tiere angezogen und berührt. Gerade an der Darstellung der Augen wird die schwerlich zu übertreffende Meisterschaft des Malers deutlich.

Seine Vielseitigkeit und Freude am Ausprobieren haben Conrad Franz zu den verschiedensten Produktionen angeregt, so auch auf dem Feld der Gebrauchsgrafik. Er entwarf Motive für Millionen von Haribo-Tüten, gefüllt mit den berühmten Goldbären und Lakritzkonfekt. Studienaufenthalte führten den Künstler in die Schweiz, nach Holland, Italien, Frankreich, Spanien, Irland, Canada, in die USA und nach Afrika. Ein Auszug aus den Bücherpublikationen: The big Game of the world, Gedanken an Freunde.

Auch hier ein Auszug aus den Veröffentlichungen in folgenden Zeitschriften: Wild und Hund, Jäger, Die Pirsch, Deutsche Jagdzeitung, Rheinisch-Westfälischer Jäger, Österreichs Weidwerk, Ein Herz für Tiere, Das Tier, Rheinische Post, Naturblick, Handelsblatt Magazin, Welt am Sonntag, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Bonner General-Anzeiger, Bild und Rahmen, Meister Verlag.

Referenzen für Werbeentwürfe bei der Firma Haribo, Racke Rauchzart, Franklin Mint und Schäfer Ausstattungs-Systeme.